Übersicht: Die Fälle der finnischen Sprache
Quelle: Langscheidt - Praktisches Lehrbuch Finnisch
Abessiv: Kasus, der das Fehlen von etwas bezeichnet,
"ohne-was-Fall" -> rahatta (ohne Geld)
Ablativ: Kasus, der die Richtung "von ... weg" bezeichnet,
Trennungskasus: asemalta (vom Bahnhof), häneltä (von ihm).
Adessiv: Kasus, der die Lage bei etwas (in unmittelbarer Nähe)
angibt, "worauf-, wobei-Fall": asemalla (auf dem Bahnhof),
pojalla (bei dem Jungen => der Junge hat).
Akkusativ: 4. Fall, "Wen"-Fall: hän hakee omenan
(er holt den Apfel)
Allativ: Kasus, der das Ziel angibt, "wohin-, woherauf"-Fall
(Wem-Fall) asemalle (zum Bahnhof), pöydälle (auf den Tisch),
hänelle (ihm)
Elativ: Kasus zur Bezeichnung der räumlichen Entfernung
von einem Ort, "woher(aus)"-Fall: Suomesta (aus Finnland),
autosta (aus dem Auto, vom Auto)
Essiv: Kasus zur Bezeichnung eines Zustandes, "als-was-Fall":
jouluna (zu Weihnachten), lapsena (als Kind)
Genitiv: 2. Fall, "Wessen"-Fall: isän ystävä
(der Freund des Vaters)
Illativ: Kasus zur Bezeichnung der gerichteten Bewegung,
"wohin"-Fall: taloon (ins Haus), iltaan asti
(bis zum Abend)
Inessiv: "wo"-Fall: talossa (im Haus), autossa
(im Auto)
Instruktiv: "wie-, womit"-Fall: kaikin voimin
(mit allen Kräften)
Komitativ: Kasus, der die Begleitung durch eine Person
oder das Mitführen einer Sache bezeichnet, "mit-wem-oder-was"-Fall:
lapsineen (mit den Kindern)
Nominativ: 1. Fall, Nenn-/Wer-Fall
Partitiv: "Teilungsfall"; Kasus, der den Teil eines
unbestimmten Ganzen, einer Menge angibt: kuppi kahvia (eine Tasse Kaffee)
Translativ: Kasus zur Bezeichnung eines Zustands oder
einer Eigenschaft als Ergebnis eines Vorgangs: iloksi (zur Freude),
suomeksi (auf Finnisch), päiväksi (für einen Tag)
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